In dubio pro reo und Wahlfeststellung von Dr. jur. Dennis Federico Otte

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Über den Vortrag

Der Vortrag „In dubio pro reo und Wahlfeststellung“ von Dr. jur. Dennis Federico Otte ist Bestandteil des Kurses „Konkurrenzen im Strafrecht“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • In dubio pro reo, Wahl- und Postpedenzfeststellung
  • Zeitliches Stufenverhältnis
  • Normatives Stufenverhältnis
  • Wahlfeststellung
  • Fallbeispiel: Fette Beute
  • Falllösung: Fette Beute

Quiz zum Vortrag

  1. Der Grundsatz in dubio pro reo besagt, dass der Richter die für den Angeklagten jeweils günstigere Sachverhaltsvariante zugrunde legen muss, wenn er nicht die Überzeugung gewinnen kann, dass sich der Sachverhalt auf eine bestimmte Art und Weise zugetragen hat
  2. Der Grundsatz in dubio pro reo legt fest, in welchen Konstellationen der Richter Zweifel hinsichtlich des zu beurteilenden Sachverhalts hegen muss. insofern muss immer die jeweils günstigste Sachverhaltsvariante zugrunde gelegt werden
  3. Der Grundsatz in dubio pro reo besagt, dass aus Gnade immer das günstigste vom Täter verwirklichte Strafgesetz zu Anwendung gelangen muss
  4. Der Grundsatz in dubio pro reo besagt, dass ein Täter im Zweifel zu verurteilen ist, da der staatliche Strafanspruch Vorrang vor den Interessen des Täters hat
  1. Wenn feststeht, dass der Täter einen Straftatbestand erfüllt hat, jedoch Zweifel hinsichtlich der Frage bleiben, durch welche von mehreren möglichen Handlungen dies geschehen ist
  2. Wenn feststeht, dass sich der Täter gemäß eines von mehreren möglichen Straftatbeständen strafbar gemacht hat, jedoch Zweifel darüber bestehen, welcher von mehreren sich gegenseitig ausschließenden Tatbeständen verwirklicht worden ist
  3. Wenn der Täter ein Strafgesetz verletzt hat, der Sachverhalt aber nicht vollständig aufgeklärt werden kann und zwar in der Weise, dass von zwei möglichen Sachverhalten zwar der zeitlich spätere Sachverhalt sicher aufgeklärt und nachgewiesen werden kann, der zeitlich frühere jedoch nicht sicher vorliegt
  4. Wenn der Täter von zwei nacheinander verwirklichten Delikten nur dass erste mit Sicherheit begangen hat, während es beim zweiten nicht sicher ist, dieses zweite aber die Strafbarkeit des ersten beeinflusst
  1. Bei der Entscheidung über eine Bestrafung oder einen Freispruch
  2. Bei der Entscheidung zwischen der Strafbarkeit wegen verschiedener Taten, die zueinander in einem Stufenverhältnis stehen
  3. Bei der Entscheidung zwischen der Strafbarkeit wegen verschiedener Taten, die zueinander gerade nicht in einem Stufenverhältnis stehen
  1. Präpendenz und Postpenzenz
  2. In gar keinem. Ein Stufenverhältnis zwischen Straftaten gibt es nicht.
  3. Dispendenz und Adpendenz
  4. Logisches Stufenverhältnis und Stufenverhältnis im engeren Sinn

Dozent des Vortrages In dubio pro reo und Wahlfeststellung

Dr. jur. Dennis Federico Otte

Dr. jur. Dennis Federico Otte

Dr. jur. Dennis Federico Otte hat sein Studium der Rechtswissenschaft in Mailand, Konstanz, Berlin und Bologna absolviert. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Hoffmann-Holland für Strafrecht und Kriminologie der FU Berlin unterrichtet er, neben seiner Promotion im Strafprozessrecht, regelmäßig Studenten und bereitet diese gezielt auf das Staatsexamen vor. Als freiberuflicher Mitarbeiter beim GJPA Berlin-Brandenburg erarbeitet er zudem Prüfungsaufgaben für das Strafrecht. Seit 2016 ist Dr. iur Otte zudem als Rechtsreferendar im Bezirk des Kammergerichts Berlin tätig.

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