Harntrakt Anatomie von Dr. med. Andreas Reinert

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Über den Vortrag

Uni-Med HP - Medizin für Heilpraktiker Videoausbildung zur Heilkpraktikerprüfung - Harntrakt (Anatomie)

Der Vortrag „Harntrakt Anatomie“ von Dr. med. Andreas Reinert ist Bestandteil des Kurses „Archiv - Anatomie & Physiologie“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:

  • Übersicht
  • Niere: Makroskopisch
  • Niere: Mikroskopisch
  • Harnleiter
  • Harnblase
  • Harnröhre

Quiz zum Vortrag

  1. Retroperitoneal
  2. Intraperitoneal
  3. Extraperitoneal
  1. Harnleiter (Ureter)
  2. Nierenmark (Medulla renalis)
  3. Nierenkelch (Calix renalis)
  4. Nierenrinde (Cortex renalis)
  5. Nierensäule (Columna renalis)
  1. Das Nephron
  2. Der proximale Tubulus
  3. Die Bowman'sche Kapsel
  4. Die Podozyten
  5. Die Henle'sche Schleife
  1. Bikarbonat
  2. Harnstoff
  3. Harnsäure
  1. Nierenbecken (Pelvis renalis)
  2. Harnleiter (Ureter)
  3. Harnröhre (Urethra)
  4. Blase (Vesica urinaria)
  1. Übergangsepithel
  2. Unverhorntes Plattenepithel
  3. Verhorntes Plattenepithel
  4. Zylinderepithel
  5. Kubisches Epithel
  1. 20-25 cm
  2. 15-20 cm
  3. 25-30 cm
  4. 10-15 cm
  1. Oberhalb der Blase
  2. Austritt aus dem Nierenbecken
  3. Bei der Überkreuzung der Beckengefäße
  4. Beim Eintritt in die Blasenmuskulatur der Blase
  1. Hinter der Schambeinfuge
  2. Direkt unterhalb der Milz
  3. Neben der Wirbelsäule
  4. Intraperitoneal
  1. Kräftig ausgebildete glatte Muskulatur
  2. Kubisches Plattenepithel
  3. Straffes Bindegewebe
  4. Größere Ansammlung von Lymphfollikeln
  5. Schwach ausgebildete glatte Muskulatur
  1. Die männliche Harnröhre ist länger.
  2. Die weibliche Harnröhre ist länger.
  3. Die weibliche Harnröhre weist mehr Engstellen auf.
  4. Die Prostata befindet sich im ersten Teil der weiblichen Harnröhre.

Dozent des Vortrages Harntrakt Anatomie

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. med. Andreas Reinert

Dr. Andreas Reinert studierte Medizin an der Universität Hamburg und promovierte im Bereich der Neurophysiologie (Schmerzforschung). Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit am Anatomischen Institut der Universität Heidelberg ist Dr. Reinert heute Dozent in der Abteilung Anatomie und Entwicklungsbiologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ferner ist er Mitglied zahlreicher Prüfungsgremien für medizinisch-therapeutische Berufsfelder und Leiter des Fachbereichs Medizin bei encephalon - medicine media production GmbH.

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Auszüge aus dem Begleitmaterial

  • ... Niere (Ren) Harnablei­tend; Harnleiter (Ureter); Harnblase (Vesica urinaria); Harnröhre (Urethra); Aufgaben: Ausscheidung wasserlöslicher körpereigener (Stoffwechselprodukte) und körperfremder (Pharmaka, Gifte) Substanzen; Regulation des Wasser-, Salz- und Säure-Basenhaushaltes (Konstanthaltung des „inneren Milieus“). Prinzip der Harn­bereitung: Filtration: Blut wird über eine Filteranlage (Kapillarknäuel) geleitet; 10% der pro Tag durch die Nieren fließenden ...

  • ... Beweglichkeit: Nieren sind nicht fest an der hinteren Bauchwand fixiert, vielmehr an den „Blutgefäßen aufgehängt“ (durch hohen Druck in der A. renalis werden sie „in der Schwebe“ gehalten); Aufhängung ermöglicht innerhalb der Hüllen relative Beweglichkeit (Verlagerung durch Atmung und Körperstellung um 3-6 cm); Kein einfaches Tiefer treten, sondern Kreisbahn um die ...

  • ... Lateral vorn: Milz (durch Bauchfell getrennt); Medial vorn: Pankreas (Schwanzteil), Netzbeutel (Bursa omentalis); Unten vorn: Linke Kolonflexur; Hinten: Wie rechte Niere Form; Bohnenförmig; Margo lateralis (konvexer Seitenrand) ...

  • ... Oberfläche ist von den Mündungen ihrer jeweils 10-30 Papillengänge (über die der Harn in die Kelche tropft) durchlöchert; Enthält v. a. die Henle-Schleifen und Sammelrohre; Keine scharf gezogene Grenze zur Rinde, einzelne Markanteile (Markstrahlen) dringen tief in die Rinde vor; Untergliederung in: Außenzone (Zona externa): Wiederum unterteilt in Außenstreifen und Innenstreifen, Innenzone (Zona interna). Lappengliederung. Nierenlappen (Lobus renalis) = Nierenpyramide + zugehöriger Rindenanteil ...

  • ... Dünne, relativ unnachgiebige Organkapsel der Niere; Unmittelbar dem Parenchym anliegend. Capsula Adiposa: Fettkapsel; Nierenfettkörper bzw. Nierenfettlager, in dem die Niere „schwebt“; Vornehmlich seitlich und hinten lokalisiert; Ausbildung erst ...

  • ... langer Nephren aufgebaut (3mal so viele wie unbedingt notwendig). Gliederung: Nierenkörperchen (Corpusculum renale): Glomerulus (Kapillarknäuel); Glomeruluskapsel (Bowman-Kapsel); Nierenkanälchen (Tubulus renalis): Proximaler Tubulus (Hauptstück): Gewundener Teil (Pars convoluta); Gerader Teil (Pars recta), dicker absteigender Teil der Henle-Schleife; Tubulus intermedius (Überleitungsstück), dünner ab- und aufsteigender Teil der Henle-Schleife; Distaler Tubulus (Mittelstück) ...

  • ... hauchdünnen Schlitzmembranen überbrückt werden; Äußeres (parietales) Blatt: Bowman-Kapsel i. e.S., bildet die Wand des Nierenkörperchens Funktion; Bildung des Primärharns: Täglich fließen 20-25% des Herzzeitvolumens (1.500-1.800 l Blut) durch die Nieren; davon werden ca. 180 l/Tag (125 ml/ min) einer zellfreien Flüssigkeit (Ultrafiltrat, Primärharn) an den Glomeruli abfiltriert und gelangen ins Kanälchensystem; Ultrafilter: 1. Endothel, 2. Basalmembran, 3. Schlitzporen; frei durchlässig für Moleküle bis 5000-6000 Dalton, abnehmend durchlässig bis ca. 70.000 Dalton, Ultrafiltrat ...

  • ... und Fähigkeit zur Rückresorption, Sekretion und Harnkonzentrierung. Proximaler Tubulus (Hauptstück); Gewundener Teil (Pars convoluta proximalis): Liegt in der Nierenrinde, verrichtet die Hauptarbeit bei der Rückresorption (65% des Ultrafiltrats: Großteil der Ionen, des Harnstoffs, des Wassers und praktisch gesamte Glukose und alle Aminosäuren); Gerader Teil (Pars recta proximalis): Dicker absteigender Teil der Henle-Schleife zieht zum Nierenmark herab überlei­ tunGsstück (Tubulus intermedius); Absteigender Teil (Pars descendens): Dünner absteigender Teil der Henle-Schleife ...

  • ... zunehmendem Durchmesser von Rinde ins Mark; 4-6 Sammelrohre liegen jeweils in einem Markstrahl beisammen; Die ca. 10.000 parallelen Sammelrohre eines Nierenlappens vereinigen sich fortlaufend (ca. 8mal) zu letztendlich ...

  • ... juxtaglomeruläre Apparat und die myogene Autoregulation Polkissen (Juxta- glomeruläre Zellen); Verdickung des Vas afferens vor Übergang in die glomerulären Kapillaren, in dessen Wand finden sich zwei Zellformen: Juxtaglomeruläre Zellen: Setzen bei Blutdruckabfall das Enzym Renin (von einigen Autoren als Hormon klassifiziert) frei, das über den Renin- Angiotensin-Aldosteron-Mechanismus den Blutdruck erhöht; Glatte Muskelzellen: Bei Blutdruckerhöhung bewirken sie eine Vasokonstriktion, bei Druckabfall eine Vasodilatation des Vas afferens (myogene Autoregulation, Bayliss-Mechanismus) ...

  • ... Arteriola (Vasa) recta (gestreckte Arteriole). Kapillar­ netz ii: Kapillarnetz um die Nierenkanälchen (arterielles Wundernetz). Venöser Schenkel: Venula recta (vom Mark zur Rinde aufsteigend) ...

  • ... den Nierenpapillen austretenden Harn auf und leitet ihn zum Harnleiter weiter laGeIn der Nierenbucht (Sinus renalis), in Fettgewebe eingehüllt, nahezu vollständig von Nierenparenchym umschlossen ...

  • ... bei Miktion abgeklemmt, um Rückfluss (Reflux) von Harn in den Ureter zu verhindern. Wandaufbau: tunica mucosa (Schleimhaut): Übergangsepithel; tunica muscularis (Muskelwand): Innere Längs-, mittlere Ring- und äußere Längsschicht; tunica adventitia (Hüllschicht). Engstellen: Kraniale Enge: Am Abgang vom Nierenbecken; Mittlere Enge: An der Kreuzungsstelle mit den Iliakalgefäßen, wo der Ureter meist am ...

  • ... Im vorderen Teil des kleinen Beckens; Zwischen Bauchfell (subperitoneal) und Beckenboden; Hinter der Symphyse Form; Leer: Schüsselförmig; Bei Füllung: Nimmt zunehmend Kugelform an; Bei Entleerung: Ständig Kugelform durch konzentrische Wandkontraktion. Kapazität ? Ca. 500 ml (große Variabilität); Harndrang ab ca. 200 ml, dringend ab ca. 400 ml ...

  • ... Wird willkürlich eingeleitet und unterbrochen; Unwillkürliche Entleerung bei Überschreiten des Fassungsvermögens. Begriffe: Blasenpunktion: Mit langer Hohlnadel median oberhalb der Symphyse (volle Blase schiebt das Bauchfell nach oben, keine Verletzungsgefahr) bei Entleerungsstörung (Harnverhaltung), ...

  • ... in 3 Abschnitte Pars Prostatica; Länge ca. 3,5 cm; Verläuft fast senkrecht nach unten; Anfangsabschnitt beginnt an der Harnblase: Mit der inneren Öffnung = Ostium urethrae internum; Wird umgeben vom M. sphincter urethrae internus: Besteht aus glatten Muskelzellen, Unwillkürlicher Schließmuskel der Harnröhre; Harnröhre zieht dann weiter durchs Drüsengewebe der Prostata ...

  • ... prostatica: Bildet eine Erweiterung innerhalb der Prostata; ampulla urethrae: Erweiterung unterhalb des Diaphragma urogenitale; Fossa navicularis: Erweiterung unmittelbar vor dem Ostium urethrae externum. Biegungen: Es gibt 2 Biegungen: Zwischen Pars membranacea und Pars spongiosa: Curvatura infrapubica; Innerhalb der Pars spongiosa: Curvatura prepubica Feinbau; Auskleidung durch Schleimhaut: Bis zur Mitte der Pars ...